Salvia Gebäudetechnik stärkt Marktposition in Bayern – Falkensteg berät beim Verkauf der Claus Heinemann Elektroanlagen

Die Salvia Gebäudetechnik hat das Kerngeschäft der Münchner Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH übernommen.

Mit dem Abschluss der Transaktion erweitert der bundesweit tätige Gebäudetechnikspezialist seine Präsenz im süddeutschen Markt und gewinnt zugleich ein traditionsreiches Unternehmen mit hoher regionaler Verankerung. Verantwortlich für die Durchführung und Steuerung des Verkaufsprozesses war die M&A-Beratung Falkensteg. Durch den Verkauf werden rund 300 Arbeitsplätze gesichert und die Fortführung des Geschäftsbetriebs langfristig gewährleistet.

Der Käufer, die Salvia Gebäudetechnik aus Eislingen, gehört zur Eiffage Énergie Systèmes und zählt in Deutschland mit über 1.900 Beschäftigten und bundesweit 28 Standorten zu den führenden Anbietern technischer Gebäudeausrüstung in Deutschland. Mit der Übernahme stärkt Salvia ihre Marktposition in Bayern und erweitert ihre Leistungsfähigkeit im Segment Elektrotechnik. „Uns war wichtig, dass Claus Heinemann auch künftig als eigenständige operative Einheit agiert“, erklärt Salvia-Geschäftsführer Dirk Jannausch. Die bestehende Führungsstruktur bleibe erhalten, um Stabilität und Kontinuität für Mitarbeitende und Kunden sicherzustellen. Gründer und Geschäftsführer Filippo Salvia betont, die Integration der Heinemann-Einheit biete Synergien im Ausbau regionaler Netzwerke und in der technischen Kompetenz des Unternehmens.

Falkensteg begleitete den strukturierten Investorenprozess von Beginn an mit einem zweigleisigen Konzept, das das Kerngeschäft Elektrotechnik vom Bereich Ladeinfrastruktur klar abgrenzte. Insgesamt wurden mehr als 120 strategische und finanzielle Investoren adressiert, darunter zahlreiche Branchenteilnehmer mit Fokus auf technische Gebäudeausrüstung und Elektrotechnik. „Die Transaktion zeigt, dass auch unter angespannten Marktbedingungen erfolgreiche Lösungen möglich sind, wenn Investorenprozess, Positionierung und Kommunikation sauber ineinandergreifen“, sagt Jonas Eckhardt, Partner bei Falkensteg und Projektleiter. Gemeinsam mit Florian Weingärtner (Partner), Simon Giersch (Analyst) und Marco Waibel (Analyst) verantwortete er den Deal. Die hohe Resonanz – über 60 potenzielle Käufer prüften die Transaktionschance näher – belege die Attraktivität des Geschäftsmodells sowie die solide Marktstellung von Claus Heinemann in Süddeutschland.

Während das operative Kerngeschäft nun in die Salvia-Gruppe übergeht, wird für den Geschäftsbereich Ladeinfrastruktur mit der Marke Charge One weiterhin eine eigenständige Lösung angestrebt. Das Interesse potenzieller Partner gilt hier vor allem technologischen Ansätzen und Wachstumschancen im Zukunftsmarkt der Elektromobilität. Der Prozess befindet sich in einem fortgeschrittenen Stadium.