Erich Jaeger findet Zukunft bei Reflexallen

Der italienische Zulieferer Reflexallen übernimmt wesentliche Geschäftsbereiche der Erich Jaeger und baut damit seine globale Position im Bereich Verbindungsysteme für die Automobilindustrie aus.

Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner (Brinkmann & Partner) hatte FalkenSteg mit dem M&A-Prozess beauftragt. FalkenSteg setzte dabei auf einen kompetitiven, global ausgerichteten Bieterprozess, in dem sich Reflexallen S.p.A. letztlich gegen mehrere Interessenten aus Europa und Asien durchsetzen konnte. Die italienische Gruppe mit Sitz im Raum Modena übernimmt wesentliche Geschäftsbereiche von Erich Jaeger, darunter die Produktionsstandorte in Moldau und Mexiko, den Hauptsitz mit Logistikaktivitäten in Friedberg (Hessen) sowie die Markenrechte und die Beteiligung an der chinesischen Gesellschaft. Reflexallen ergänzt mit Erich Jaeger sein Portfolio, das Systeme für die Energieübertragung, elektrische Verbindungen und Fahrzeugschnittstellenanwendungen für Kunden insbesondere aus dem Automotive-Bereich umfasst. Für rund 900 Mitarbeitende von Erich Jaeger schafft der Abschluss eine Perspektive auf operative Kontinuität und weitere Entwicklung der Standorte.

„Trotz enger Zeitschiene und operativer Herausforderungen war das Marktinteresse an Erich Jaeger hoch. Reflexallen setzte sich letztlich mit einem überzeugenden Zukunftskonzept und signifikanten Synergiepotenzialen gegen andere Bieter aus Europa und Asien durch“, sagt Jonas Eckhardt, Partner bei FalkenSteg Corporate Finance. Das M&A-Team von FalkenSteg, bestehend aus den Partnern Jonas Eckhardt und Florian Weingärtner sowie Simon Gehrer (Associate), Julian Meier (Analyst) und Marco Waibel (Analyst), verantwortete den strukturierten, internationalen Investorenprozess in enger Abstimmung mit der Insolvenzverwaltung.