Industrieanzeiger: Sale-and-Lease-Back von Immobilien


Sale-and-Lease-Back-Transaktionen (SLB) haben sich inzwischen als Finanzierungsinstrument in Krisenzeiten etabliert. Das Unternehmen verkauft dazu seine Betriebsimmobilie an einen Investor und mietet diese anschließend zurück. Mit dem Verkaufserlös kann beispielsweise der künftige Geschäftsbetrieb finanziert werden. Christian Alpers über das SLB-Prinzip im Industrieanzeiger.

Sale-and-Lease-Back ist als Finanzierungsoption besonders in Krisensituationen geeignet – auch wenn der Verschuldungsgrad des Unternehmens hoch ist und die Kapitaldienstfähigkeit an ihre Grenze stößt. Vier Gründe sprechen dafür: Erstens dauert der SLB-Prozesse gerade einmal sechs bis acht Wochen. Somit erhält das Unternehmen kurzfristig die dringend benötigten liquiden Mittel. Zweitens benötigt der Käufer keine zusätzlichen Sicherheiten, da das Objekt selbst die Sicherheit darstellt. Drittens wirkt sich die Finanzierungsform positiv auf die Steuerlast und die Bilanzkennzahlen aus. So kann die Miete als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden und nach dem Kauf verschwindet das Gebäude beim Alteigentümer aus der Bilanz. Nicht weniger wichtig ist der vierte Punkt: Da es sich um eine bonitäts- und bankenunabhängige Finanzierung handelt, kommt es nicht zu einer weiteren Abhängigkeit von der Hausbank. Selbst das Rating des Betriebes bei der Hausbank verändert sich nicht und die aufwendigen Reportingpflichten entfallen.

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Aus stillen Reserven dringend benötigte Liquidität generieren“

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